Was der Flug für vier Personen kostet
Beim Privatjet mieten Sie das Flugzeug, nicht den Sitz. Der Preis ist derselbe, ob eine Person an Bord ist oder sechs – er teilt sich nur anders auf. Auf einer Strecke wie Zürich–Palma macht das den Unterschied zwischen „unbezahlbar" und „im Bereich einer teuren Business-Class-Buchung" aus.
| Flugzeugklasse | Blockzeit | Jet steht in Zürich | Bei 4 Personen |
|---|---|---|---|
| Light Jet 4–7 Sitze |
ca. 1 h 49 min | ab ca. 10.400 € | ca. 2.600 € p. P. |
| Midsize Jet 7–9 Sitze |
ca. 1 h 41 min | ab ca. 13.800 € | ca. 3.450 € p. P. |
| Super-Midsize Jet 8–10 Sitze |
ca. 1 h 36 min | ab ca. 16.500 € | ca. 4.125 € p. P. |
Der Hebel liegt in der Auslastung. Derselbe Light Jet kostet bei sechs Passagieren rund 1.725 Euro pro Person statt 2.600. Wer als Familie oder Gruppe reist, sollte deshalb nicht die kleinste, sondern die passendste Kategorie wählen – ein grösserer Jet mit voller Kabine kann pro Kopf günstiger sein als ein kleiner mit zwei leeren Sitzen.
Die Spalte gilt für den Fall, dass ein passendes Flugzeug bereits in Zürich steht. Ist das nicht so, muss der Jet zunächst leer anfliegen, und diese Zeit wird mitberechnet. Wie weit der nächste verfügbare Jet entfernt ist und was das für Ihren Preis bedeutet, steht bei jedem Treffer auf der Karte.
Die Zeitrechnung, die den Unterschied macht
Die reine Flugzeit ist auf dieser Strecke nicht der interessante Teil – Linienflüge brauchen kaum länger. Der Unterschied entsteht am Boden. Sie fahren direkt zum General-Aviation-Terminal, geben Ihr Gepäck am Flugzeug ab und sind wenige Minuten später an Bord. Kein Check-in-Schalter, keine Sicherheitsschlange im Ferienreiseverkehr, kein Gate-Weg, kein Warten auf das Gepäckband in Palma.
In der Praxis heisst das: Aus einem Reisetag wird ein Vormittag. Wer am Freitag um zehn in Zürich losfährt, kann mittags am Pool sitzen. Für ein verlängertes Wochenende verschiebt das die Rechnung deutlich mehr als die zwanzig Minuten, die der Jet in der Luft schneller ist.
Gepäck: der häufigste Stolperstein auf dieser Strecke
Privatjets haben weniger Stauraum, als ihr Ruf vermuten lässt. Der Gepäckraum eines Light Jets fasst je nach Muster etwa vier bis sechs normale Koffer. Das reicht für ein Wochenende zu viert, aber nicht zwangsläufig für zwei Wochen Familienurlaub mit Kinderwagen.
Kritisch wird es bei sperrigem Gepäck, und genau das ist auf der Mallorca-Strecke häufig: Golfbags, Kitesurf-Boards, Rennräder, Tauchausrüstung. Solche Gegenstände brauchen nicht nur Volumen, sondern eine Gepäckraumtür, durch die sie passen. In der kleinsten Jetklasse ist das oft nicht gegeben.
Geben Sie Ihre Gepäckart deshalb schon bei der Anfrage an. Die Plattform blendet Flugzeuge, deren Stauraum nicht ausreicht, dann gar nicht erst ein – besser als eine unangenehme Überraschung am Abflugtag.
Preis für Ihr Datum berechnen
Wählen Sie Datum, Personenzahl und Gepäck – die Karte zeigt passende Flugzeuge mit Preis.
🗺️ Zur Live-KarteSaison: wann es voll wird und wann nicht
Die Nachfrage nach Mallorca konzentriert sich auf Mai bis September, die stärksten Wochen liegen im Juli und August. In dieser Zeit sind nicht nur Flugzeuge knapper, auch die Abfertigung in Palma ist stärker ausgelastet. Wer im Mai, Juni oder September fliegt, findet in der Regel mehr Auswahl zu ruhigeren Konditionen.
Der Wochentag wirkt sich ähnlich aus wie im Linienverkehr: Freitagnachmittag hin und Sonntagabend zurück ist das gefragteste – und damit knappste – Zeitfenster. Eine Verschiebung um wenige Stunden erweitert die Auswahl oft spürbar.
Empty Legs sind auf dieser Strecke besonders häufig
Mallorca ist ein klassisches Ziel für Leerflüge. Viele Jets bringen Gäste auf die Insel und fliegen leer zurück, oder holen jemanden ab und fliegen leer hin. Betreiber geben solche Flüge vergünstigt ab, weil sie ohnehin stattfinden. Der Preis ist attraktiv, dafür sind Datum, Uhrzeit und Richtung vorgegeben. Wenn Ihre Reisepläne Spielraum haben, lohnt der Blick darauf.
Wer den Flug durchführt
Jeder Flug auf JetOpti wird von einem Unternehmen mit gültigem Air Operator Certificate (AOC) durchgeführt – der Genehmigung, gewerblich Passagiere zu befördern. Sie buchen direkt bei diesem Betreiber und sehen vor der Buchung, welches Unternehmen das Flugzeug fliegt.
Wichtig zur Einordnung des Preisvorteils: Er gilt gegenüber einem Makler, dessen Provision im Endpreis steckt, ohne ausgewiesen zu werden. Gegenüber einer Direktanfrage bei einem einzelnen Charterbetreiber sind wir nicht billiger – dort zahlen Sie ebenfalls keine Vermittlungsprovision. Der Unterschied liegt darin, dass Sie hier die Flugzeuge mehrerer Betreiber mit Preis und Verfügbarkeit nebeneinander sehen, statt jeden einzeln anzuschreiben.